Donnerstag
25 Nov
09:00 - 16:00

Neu im Job - begleiteter Start in den Erzieher*innenberuf

Neu im Job - begleiteter Start in den Erzieher*innenberuf


Als Erzieher*in neu im Job – ein Start mit Rückhalt!

Der Erzieher*innenberuf konfrontiert Berufsanfänger-
*innen mehr als manch anderer von Anfang an mit der Herausforderung, Beziehungen zu vielen sehr ver-
schiedenen Adressatengruppen aktiv aufzubauen und konstruktiv zu gestalten und zu pflegen. Gleichzeitig formen Sie als Erzieher*in in den ersten Berufsjahren entscheidend Ihre fachliche Identität.

Dabei können Fragen auftauchen wie:

  • Kann ich meine fachlichen Stärken zu meiner Zufriedenheit einbringen und werden sie geschätzt?
     
  • Kann ich meine pädagogische Haltung im Berufsalltag leben? Stimmt sie mit dem
    wie ich mich verhalte überein?
     
  • Und schließlich: wie will ich als Erzieher*in sein? Und sind die Möglichkeiten
    vorhanden, dass ich so sein kann, wie ich das will?


Ihre persönliche Zufriedenheit und Ihr Erfolg im pädagogischen Berufsalltag hängt in
entscheidendem Maße vom guten, professionellen Gelingen dieser beiden wichtigen
Bereiche ab. Oft soll dies jedoch ohne zusätzliche Unterstützung und Ressource von den
Berufseinsteiger*innen alleine bewältigt werden.


Hier möchte das Fortbildungsangebot „Neu im Job - begleiteter Start in den Erzieher*innen-
beruf“ ansetzen und frisch ausgebildeten Erzieher*innen im ersten und zweiten Berufsjahr
fachlichen und beraterischen Rückhalt anbieten.

 

Ziel des Kurses:

Die kontinuierliche fachliche Begleitung und Beratung sowie der gezielte und methodisch
geführte kollegiale Austausch über Situationen des neuen beruflichen Alltags sollen Sie
dabei unterstützen, Ihre berufliche Persönlichkeit zu stärken und sie mit Ihrer persön-
lichen Identität immer mehr in Einklang zu bringen.

Damit kann sich die eigene Handlungsfähigkeit im professionellen Alltag sukzessive erweitern.

Das Aufgreifen und bearbeiten von herausfordernden Situationen im Bereich der Beziehungsgestaltung sollen dazu beitragen, sich der eigenen professionellen Beziehungskompetenz bewusst zu werden und diese weiter auszubauen.

 

Struktur und Vorgehensweise

In 5 Tagesworkshops mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten werden im Verlauf eines Jahres Praxis und Theorie verbunden.

Konstante strukturierte Reflexion des eigenen Arbeitsfeldes im Austausch und Verbund mit anderen Teilnehmer*innen in ähnlichen Situationen ermöglichen die professionelle Einordnung der eigenen Situation, gegenseitige Unterstützung. Damit können herausfordernde und schwierige Situationen im Sinne der eigenen professionellen Haltung zunehmend leichter gemeistert werden.

Die Seminarleitung bietet dazu weiterführendes fachliches Wissen an und begleitet, strukturiert und moderiert die dabei entstehenden Prozesse. Dabei wird hauptsächlich mit den Anliegen und Fragen sowie Fallbeispielen der Teilnehmer*innen gearbeitet. Arbeitsformate sind u. a. das „Fachgespräch“1  und die kollegiale Intervision.2


1 Das Fachgespräch bietet moderierten Austausch und theoretischen Input rund um das Thema Beziehungskompetenz. Ziel dabei ist es, die Beziehungsqualität im pädagogischen Alltag zu verbessern. Die Fragen und Fallbeispiele der Teilnehmenden bestimmen den Inhalt der Fachgespräche.

 

Beispiele hierfür können sein:

  • Authentisch Führen und Verantwortung übernehmen
  • Umgang mit eigener Ratlosigkeit oder Ohnmacht
  • Signale der Kinder – Aggression, Zurückgezogenheit, Angst, Trauer
  • Verbindliche Zusammenarbeit mit Eltern, wie entsteht sie?
  • Mein Platz im Team – Chancen und Herausforderungen in der Zusammenarbeit

2 Eine Methode der selbstgesteuerten Beratung und Reflexion, die in einem geschützten Rahmen eine konstruktive Auseinandersetzung anbietet mit dem, was persönlich als schwierig oder noch nicht gelungen empfunden wird.


Dozentin:

Doreen Hohm

  • Ausgebildete Familienberaterin und Supervisorin
  • Seminarleiterin „familylab“
  • Freiberufliche Dozentin insbesondere zu den Themen „Beziehungskompetenz“ und „Empathiebildung“
  • Ausbilderin zur Beraterin am Kinder-, Jugend- und Elterntelefon


Seminarstruktur / Zeitlicher Rahmen:

5 Tage á 8 UE im Verlauf eines Jahres Plenumsarbeit in der Gesamtgruppe + begleitende Kleingruppenarbeit

 

Donnerstag, 25.11.2021, 09:00 - 16:00 Uhr

Fachperson "Ich" - Standortbestimmung und Zielsetzung

  • Wo stehe ich, wie geht es mir damit?
  • Wo will ich hin? Welche Ressourcen habe ich dafür? Wie kann ich sie aktivieren?


Donnerstag, 13.01.2022, 09:00 - 16:00 Uhr
Beziehung – die Brücke vom „Ich“ zum Gegenüber

  • Definition Beziehungskompetenz und deren Qualitäten (Gleichwürdigkeit, Anerkennung, Empathie)
  • Selbstwahrnehmung und emotionale Regulation
  • Das kompetente Kind (Integrität und Kooperation)


Donnerstag, 17.03.2022, 09:00 - 16:00 Uhr
Angewandt Beziehungskompetenz: Fähigkeit und Bereitschaft zum Dialog

  • Gespräche zur Konfliktlösung und existenzielle Dialoge
  • Persönliche Sprache
  • Mit herausfordernden Kindern arbeiten


Donnerstag, 09.06.2022, 09:00 - 16:00 Uhr
Besondere Gespräche: Dialoge mit Eltern

  • Der Dialog: Grundstruktur, Elemente und Prinzipien
  • Zusammenarbeit mit Eltern im Dialog: Das Wohl des Kindes im Fokus behalten trotz möglicher Unterschiedlichkeiten in Werten, Haltung, Wünschen und Ängsten etc.
     

Montag, 12.09.2022, 09:00 - 16:00 Uhr
Kollegiale Unterstützung - das Miteinander im Blick

  • Zusammenarbeit im Kollegium
  • Kollegiale Intervision
  • Supervision

 

Arbeitsweise:

Unter der Leitung der Dozentin (ausgebildete Familienberaterin und Supervisorin) werden Fachgespräche, Supervision und in Abstimmung mit den Bedarfen der Gruppe Übungen zur Fokussierung von Aufmerksamkeit und Präsenz, Perspektivwechselübungen oder auch Rollenspiele durchgeführt. Die Arbeitsformen der Kleingruppen werden am 1. Kurstag mit der Kursleitung abgestimmt.

 

Veranstaltungsort:

Die Veranstaltung ist soweit möglich als Realpräsenzveranstaltung im Seminar für Kirchlichen Dienst Greifswald geplant. Kurzfristige Formatänderungen auf Onlinekurs- tage sind, falls es die Situation erfordert, möglich.

 

Kosten:

Der Teilnehmer*innenbeitrag beträgt pro Kursteilnehmer*in für die komplette Fortbildung (5 Kurstage) 290,00 Euro.

Zeit:
Do, 25.11. von 09 - 16 Uhr
Teilnehmeranzahl:
15

Wir sind eine Schule der evangelisch-
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